Die Mediation umfasst
zwei große Bereiche

I) Die streitige Auseinandersetzung
II) Regelungen für die Zukunft

Komposition "Schnapsflasche und Kürbisse"
Aquarell 2004

Die Mediation ist ein (altes/neues) Verfahren zur einvernehmlichen Beendigung von Streit, Auseinandersetzungen und Konflikten, die die Beteiligten ohne fremde Hilfe nicht, oder nur schwer, bzw. nur unbefriedigend bewältigen können. Dies gilt praktisch für alle Lebensbereiche.


Gegensätzliche Interessen und festgelegte Standpunkte verdecken Lösungsmöglichkeiten, und engen den Handlungsspielraum immer mehr ein, ohne daß die Parteien es bemerken. Oft wird auch das eigentliche Ziel aus den Augen verloren.
Die Auseinandersetzung scheint in einer Sackgasse zu sein und eskaliert. Die "Argumente" wiederholen sich und es kommt, weil sie scheinbar kein Gehör mehr finden, zu sinnlosen und für alle Beteiligten schädlichen Massnahmen oder Handlungen. Spätestens jetzt an die Mediation zu denken, ist vernünftig.

Sowohl im wirtschaftlichen,
als auch im privaten Bereich
wird die Mediation weltweit
angewandt und praktiziert.


Trennungs-, Scheidungs-
und Familienmediation

Siehe Startseite




Streitträchtige bzw.
hauptsächlich
prozessträchtige Bereiche


- Vertragsabwicklungen
- Erbschaftsstreitigkeiten
- Trennung/Auseinander-
   setzungen von Gesell-
   schaften u. Betrieben
- Bausachen, auch im    Bauplanungsbereich
- Wohnungseigentums
   sachen

Problemlösungen und
- Gestaltung zukünftiger
Verhältnisse


- Regelung von
   Nachlasssachen
- Geschäftsvorhaben mit
   mehreren Beteiligten
- Sozietäten
- Bürogemeinschaften
- Gesellschaften
- Regelungen vor Ehe
   und Partnerschaft

Ansonsten führt der Streit oft zu gerichtlichen Auseinandersetzungen - mit allen seinen Konsequenzen. U.a. nicht nur zu unabsehbaren Kosten, sondern auch zu einem unberechenbaren Ausgang (s. "Einzelne Themen", "Statistiken" und "Kostenüberlegungen"). So kommen viele Gerichtsvergleiche zustande, die unter enormem Prozessdruck (auch Zeit) stehen und die die Parteien später deshalb oft bereuen.

Zwar soll der Richter in geeigneten Fällen auf eine außergerichtliche Streitbeilegung hinwirken. Im Prozess sind dann aber die Kosten praktisch schon angefallen (die Vergleichsgebühr kommt noch hinzu). Aber auch hier ist es für eine Mediation noch nicht zu spät.

"Der Streichholzhändler II" v. O.Dix (Kop.: B.B.)

Regelungen für die Zukunft oder einer aktuellen Situation zwischen mehreren Beteiligten sind oft schwierig, weil jeder (selbstverständlich) seine Interessen gewahrt haben möchte, dabei aber bestrebt ist, weiter mit den anderen Beteiligten auszukommen (zB.: als Wirtschaftspartner, Vater/Mutter von Kindern oder Familienmitglied einer Erbengemeinschaft.

Der Mediator führt durch ein von fairness geprägtes Verfahren, das zu einer Vereinbarung führt, hinter der jeder Beteiligte stehen kann und die sowohl sachlich, als auch aus emotionaler Sicht, gut begründet ist. Möglichst viele (auch zunächst nicht gesehene) Optionen werden eröffnet, mit den eigenen Anliegen abgeglichen und zu einer selbstbestimmten, wohl überlegten und freiwilligen Entscheidung geführt.

"Sommermorgen"(B.B.)

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