Wer etwas nicht durchschauen kann, hält sich zurück oder wendet sich ab.

Information schafft Vertrauen


Zum Programm "Machtspiele" des

Kabarettisten HG. Butzko. (Aquarell B.B.)

Ich bekomme viele Informationsanfragen, hauptsächlich von Frauen, vermehrt aber auch von Männern. Dabei stellt sich sehr oft heraus, dass die "andere Seite" dem Problem nicht näher treten möchte oder auch gar keines sieht. Eine grundsätzliche Skepsis ist nicht zu übersehen.

Die Skepsis ist verständlich. Die Mediation ist ja in der breiten Bevölkerung praktisch unbe-
kannt, bzw. es herrschen völlig falsche Vorstellungen vor. Einige Vorurteile möchte ich hier ausräumen. Die Mediation hat nichts geheimnisvolles an sich. Ein Informationsgespräch ist allerdings nicht nur kostenlos, sondern auch wesentlich ausführlicher.

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Die meist verbreitete Befürchtung ist, bei der Mediation könnte es sich um irgend eine Art von Therapie handeln. Hierzu sei klar gestellt:

Therapieren heißt heilen einer Krankheit und dies ist den ärztlichen Professionen vorbehalten.
Es kommt natürlich vor, dass ein oder mehrere Beteiligte zusätzlich oder wegen ihrer Probleme auch krank sind. Die Mediation befasst sich nur mit der Problemlösung. Gelingt diese, kann es allerdings zu dem Effekt kommen, der jedem bekannt ist. Wer weniger Probleme hat, wird auch Krankheiten und deren Behandlung besser bewältigen können.

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Die Mediation befasst sich natürlich auch mit Recht (und dessen Prinzipien) und (mehr noch) mit Gerechtigkeit, hat aber ansonsten nichts mit anwaltschaftlicher oder richterlicher Tätigkeit zu tun. Trotzdem kann und soll sie in vielen Fällen zu einem rechtsverbindlichen Ergebnis führen.

Deshalb sollte das Verfahren weder in einem Gerichtssaal, noch in einer Rechtsanwaltskanzlei
und auch nicht in einer psychotherapeutischen Praxis stattfinden.

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Die meisten und folgenschwersten Probleme zwischen Menschen finden im familiären Bereich anlsäslich von Trennung und Scheidung statt. Auch im diesbezüglichen Vorstadium.

Nicht nur für die Partner, sondern ggf. auch besonders für die Kinder, werden hier die Weichen gestellt.

Für diese, mit den entscheidensten Ereignissen im Leben eines Paares neutrale und fachlich kompetette Hilfe in Anspruch zu nehmen, bzw. sich wenigstens über die Möglichkeiten der Mediation aufklären zu lassen, sollte von jedem Paar als Eltern und Partner zur Selbstverständ-
lichkeit werden. Das ist in sehr vielen Ländern dieser Welt schon längst so und in vielen auch
schon gesetzlich geregelt.

Zu einer eventuellen Anordnung des Richters zur Informationspflicht (§ 135 FamFG) sollte es
nicht kommen, denn dann kann vieles schon zu spät sein.

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Egal, wie groß die Probleme scheinen oder sind:

Ein Informationsgespräch ist kostenlos und unverbindlich!

und ist mit keinerlei Belastungen verbunden.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit mit mir in Verbindung setzen.




Für Fragen können Sie sich
hier mit mir in Verbindung
setzen.


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