13) Und nochmals stimme ich uneingeschränkt zu
Die Mediation muss bei den Bürgern bekannt gemacht werden.

Auf der Veranstaltung zur Mediation im Landgericht Arnsberg (hier klicken) war der obige Untertitel praktisch das Ergebnis.

Sie, Herr Patrik Sensburg MdB führten aus: „Nach Einführung des Gesetzes ist wichtig, dass die Möglichkeit der Mediation den Bürgerinnen und Bürgern bekannt ist, so dass sie hiervon Gebrauch machen können. Wenn das gelingt, dann wird die Mediation in Deutschland Erfolgsgeschichte schreiben“

Und wenn es nicht gelingt?

Ich mache mich keineswegs darüber lustig, gerade nicht auf Sie bezogen, denn ich habe miterlebt, wie Sie sich nicht nur im Bundestag, sondern schriftlich und auch sonst bei jeder Gelegenheit für das Mediationsgesetz eingesetzt haben. Letztmalig auf einem Kongress im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages, als es um die vertrackte Situation ging, dass der Bundesrat auf Initiative und  Zusammenwirken aller LänderjustizministerInnen jeglicher Couleur gegen den einstimmigen(!) Beschluss des Deutschen Bundestages Einspruch eingelegt hatte und die ganze Sache im Vermittlungsausschuss landete. Dort kam dann das bis heute äußerst umstrittene Ergebnis heraus, daß der „Güterichter“ ins‘ streitige Verfahren implementiert (platziert) wurde.

Aber, wer verbreitet jetzt die außergerichtliche Mediation?

Einzelne Personen, wie ich, mit meinem Blog? Na, das wird wohl nicht ganz reichen. Ich glaube langsam, wir befassen uns besser mit der Frage: „Und wenn es nicht gelingt?“ Dann steht für mich fest: Deutschland hat zum Schaden der Familien und besonders der Kinder wieder einmal eine große Chance verpasst. Diesbezüglich wird Art. 6 Grundgesetz immer mehr zur reinen Floskel!

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.